11.10.2015: Spielbericht und Fotos von Matthias Endres

SC Dortelweil bleibt oben dran:

Mit Sieg im Rücken zum Lokalderby

Bad Vilbel (res) _ Mit einem halben Dutzend Tore schickte der SC Dortelweil das Schlusslicht aus Oberursel in der Gruppenliga West nach Hause, nächsten Sonntag steht das Vilbeler Derby an.
 
Herrliches Herbstwetter, ein 6:0-Heimsieg – eigentlich sollte SC Trainer Markus Beierle rundum zufrieden sein, war er aber nicht: „In der ersten Halbzeit hatten wir nach einem guten Beginn und einer 2:0-Führung völlig den Zugriff auf das Spiel verloren. Da können wir von Glück reden, dass wir nicht den Anschlusstreffer kassieren.“ Wahre Worte: Seine Schützlinge legten prima los,  schnürten die Gäste von Eintracht Oberursel in der Anfangsviertelstunde in deren Hälfte ein. Und die Offensive wurde gleich belohnt durch zwei Tore von David Beljan (8./14.). Doch als Beljan nach knapp einer halben Stunde einen lupenreinen Hattrick verpasste und mit einem Strafstoß am Gästekeeper scheiterte, kam ein Bruch ins Dortelweiler Spiel. Die Eintracht’ler hatten jetzt mehrfach den Anschlusstreffer auf dem Fuß, einmal reagierte SC-Keeper Marius Dittmar glänzend. Doch die Beierle-Schützlinge retteten sich ohne Gegentor in die Kabine und fanden nach dem Wechsel wieder in die Spur. Zunächst bewahrte der gute Gästekeeper sein Team noch vor einem höheren Rückstand, doch als der eben eingewechselte Fidel Zegai auf 3:0 erhöhte (74.), war die Moral der Oberurseler gebrochen. Die Dortelweiler zerlegten die Gäste jetzt mit ihrem Flügelspiel: zunächst half ein Eigentor (75.), dann schlossen Tim Stahl (79.) und Nando Pröckl (90.) feine Ballstafetten mit einem Torerfolg ab.
 
Mit diesem Kantersieg setzten sich die Dortelweiler im oberen Tabellendrittel fest und gehen somit gestärkt ins Derby an diesem Wochenende beim FV Bad Vilbel. Die Verbandsliga-Reserve siegte 3:1 in Enkheim und verschaffte sich damit etwas Luft zum Vorletzten, dem SV Gronau. Die Gronauer finden auch nach ihrem Trainerwechsel nicht in die Erfolgsspur: In Usingen verloren sie mit 3:4 – und das, obwohl sie bis zur 89. Minute noch 3:1 vorne lagen.
 

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