Saison 2009/2010 -> News

SC Dortelweil – FC Ober-Rosbach 3:1 (1:1). – Die Ober-Rosbacher hatten den besseren Start und gingen schon nach vier Minuten durch Ivanilson in Führung. Nach dem Ausgleich durch Stefan Ljujic (24., Foulelfmeter) kamen die Gastgeber besser ins Spiel. In einer bis dahin an Chancen armen Begegnung traf erneut Ljujic vom Punkt, nachdem er vorher selbst gefoult worden war (68.). Danach vergab noch sein Teamkollege Kilic (75.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf Ljujic vor immerhin 150 Zuschauern zum dritten Mal.

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 29.03.2010
http://www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.7484675.de.htm


 

SC Dortelweil – SV Nieder-Wöllstadt 2:2 (2:0). – Dortelweils Pressesprecher Elmar Stiebeler sprach von zwei verschenkten Punkten: «Denn insgesamt waren wir die bessere Mannschaft.» Bunzel auf Zuspiel von Kilic (35.) und Kilic, der von Dobios bedient wurde (40.), sorgten für die Dortelweiler Führung. Auf der Gegenseite trat Taugner erst einen Foulelfmeter nur an den Pfosten (41.), bevor er mit einem haltbaren Freistoß den Anschlusstreffer erzielte (71.). Diether sorgte schließlich mit einem Schuss aus 25 Metern doch noch für den Ausgleich (90.+1). «Wir waren lange Zeit viel zu passiv und haben erst nach 70 Minuten angefangen, Fußball zu spielen», beurteilte Nieder-Wöllstadts Pressesprecher Walter Nebel die Leistung der Mannschaft.


Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 15.03.2010
http://www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.7420663.de_2.htm


 

Usinger TSG – SC Dortelweil 1:0 (1:0). – Der Spitzenreiter siegte durch einen Treffer von Kai Schnitter, der damit sein Torkonto auf 20 erhöhte. Beim alles entscheidenden Treffer nach einer halben Stunde Spielzeit soll allerdings auch seine Hand im Spiel gewesen sein, so dass die Gäste leidenschaftlich gegen die Anerkennung des Treffers protestierten. Nach dem Wechsel vergaben Beljan (49.), Beierle (88.) und Zegai (90.) den möglichen Ausgleich. Usingens Stravs (20.) und Dortelweils Gülenc (64.) sahen jeweils «Gelb-Rot».

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 29.11.2009
http://www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6912738.de_2.htm


 

SC Dortelweil – Rot-Weiss Frankfurt II 2:6 (1:5). – Dortelweil hielt bis zum ersten Gegentor mit, verlor aber in der Folge die Ordnung, während sich die «Roten» zeitweise in einen Rausch spielten. Anane (32.) und Aydin (33.) stellten die Weichen auf Sieg. Der Anschlusstreffer von Beljan (40., Freistoß) nährte noch einmal Hoffnungen bei den Gastgebern, doch schon drei Minuten später stellte Aydin den alten Abstand wieder her. Stefano Basanisi machte mit seinem «Doppelpack» und zwei sehenswerten Toren in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit alles klar. Dobios konnte nach einem weiten Abschlag noch einmal verkürzen (58.), bevor Lovric (69.) den Schlusspunkt setzte. «Rot-Gelb» sah fünf Minuten vor Schluss noch der Dortelweiler Gülenc.

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 23.11.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6873132.de_2.htm


 

KSV Klein-Karben II – SC Dortelweil 2:1 (0:0). – Die Gastgeber wurden für ihr gutes Spiel durch die Treffer von Johannes (60.) und Sawaneh (69.) belohnt. Doch als Kilic aus dem Gewühl heraus schon im Gegenzug den Ausgleich erzielte, verlor die «Reserve» des Hessenligisten den Faden. Aber Zegai, dessen Schuss Klein-Karbens Keeper Jörg parierte (75.) und Beljan (79.) vergaben das mögliche 2:2.

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 16.11.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6838257.de_3.htm


 

Spvgg. 05/99 Bad Homburg – SC Dortelweil 2:0 (1:0). – Mit der besten Saisonleistung besiegten die Gastgeber eine starke Dortelweiler Mannschaft. Dzihic erzielte eine Minute vor der Pause die Führung per Foulelfmeter, Abwehrchef Cagritekin legte nach (66.).

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 09.11.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6807171.de_3.htm


 

SC Dortelweil – 1. FC Rödelheim 4:2 (3:0). – Bis zum ersten Gegentor stand Rödelheims Abwehr sicher, danach dominierten die Gastgeber, die nach dem Wechsel nicht mehr so konsequent agierten. «Unsere Mannschaft hat sich wohl schon als sicherer Sieger gefühlt und deshalb einen Gang zurückgeschaltet», meinte Dortelweils Pressesprecher Elmar Stiebeler. Der Sieg der Gastgeber war jedoch nicht mehr in Gefahr. Die Treffer: 1:0 Kilic (33.), 2:0 Zegai (36.), 3:0 Ljujic (42.), 3:1 Köller (63.), 4:1 Kilic (81.), 4:2 Gueniero (82). Der Rödelheimer Westerwald sah noch die «Gelb-Rote» Karte (61.).

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 02.11.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6776027.de_2.htm


 

Mit einem ungefährdeten 4:2-Erfolg beim Mitaufsteiger Viktoria Preußen festigte der SC Dortelweil seinen Mittelfeldplatz in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West.

Frankfurt. Erst als beim Stand von 0:4 schon alles entschieden war und Dortelweils Spielertrainer und Abwehrstratege Markus Beierle nach einem Foul an Mourad Massi die Rote Karte gesehen hatte (79.), zeigten die «Preußen» noch einige gelungene Spielzüge. Dabei gelang den Gastgebern durch Ufuk Arduc (88.), der allerdings von der guten Schiedsrichterin Anna Schaib (Daisbach) nur eine Minute später «Gelb-Rot» gezeigt bekam, und Tayfun Sümen (89.) immerhin noch eine Resultatsverbesserung. In der ersten Halbzeit sahen 120 Zuschauer an der Hügelstraße ein ausgeglichenes Spiel, im dem die Gäste aggressiver zu Werke gingen. Dortelweils Spielführer Hakan Kilic hätte nach einer halben Stunde nach einem Foul von Robin Krishnathas an Stefan Ljujic für die Führung sorgen können, verschoss den Elfmeter jedoch kläglich. Zwei Minuten vor dem Wechsel nutzte Kilic dann seine Chance zur Wiedergutmachung und traf nach Zuspiel des überragenden Ljujic aus fünf Metern zum 1:0. Im Gegenzug köpfte Dejan Prvanovic dann über das Dortelweiler Gehäuse. Die Gastgeber hatten sich in der Halbzeitpause einiges vorgenommen und kamen nach Wiederanpfiff zu einigen Tormöglichkeiten, die von Maik Wagner (48.), Massi (54.), Kristof Petrina (58.) und Nadim Ahmed (58.) jedoch vergeben wurden. Besser machten es dann die konsequent aufspielenden Gäste aus dem Bad Vilbeler Stadtteil. Zwar verfehlte ein Kopfball von Ljujic noch knapp das Tor (61.), doch vier Minuten später brauchte Robin Dobios nach einem Zuspiel von Ljujic nur noch zum 2:0 einzuschieben. Für die Entscheidung sorgten schließlich Ljujic nach Zuspiel von Dobios (69.) und Kilic (71.), der nach Vorarbeit von Ljujic aus 13 Metern traf. Der negative Höhepunkt für die Gastgeber war sieben Minuten vor dem Ende die Rote Karte für Wagner wegen Beleidigung des Schiedsrichterassistenten. Diese Unsportlichkeit wollte «Preußens» Fußballchef Frank Gantert kurz nach Spielschluss nicht kommentieren, den Sieg der Gäste erkannte er als völlig verdient an: «Wir waren zwar stets bemüht, aber nicht bissig und konsequent genug, um uns gegen die starken Dortelweiler durchzusetzen». Deren Spielausschuss-Boss Martin Gunkel störten zwar die späten Gegentore, dennoch hatte er «die beste Leistung meiner Mannschaft in dieser Saison» gesehen.

Viktoria Preußen: Vrdoljak – Krishnathas (72. Mujagic), Ahmed, Prvanovic – Akinci – Kotarac (68. Sümen), Petrina, Wagner, Arduc – Zubac (46. Schmanke), Massi.
SC Dortelweil: Milicevic – Sebastian (19. Zegai) – Gülenc, Vogel, Beierle, Topal – Marscheck, Gutberlet (77. Berhane) – Dobios – Ljujic, Kilic.

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 26.10.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6744437.de.htm


 

SC Dortelweil – SG Bornheim/Grün-Weiß 0:2 (0:1). – «Licht und Schatten» sah Bornheims Trainer Jörg Loutchan: «Wir haben nicht überzeugt, können uns aber zumindest über drei Punkte freuen.» Nach mehreren Doppelpässen mit Haas traf Cavalera schon nach acht Minuten zur Bornheimer Führung. Schneider (17.), Haas (27.) und Cavalera (41.) versäumten es aber, die Führung auszubauen. Auf der Gegenseite vergab Zegai (40.). Die klarste Torchance ließ der gleiche Spieler sieben Minuten nach dem Wechsel aus, als er aus zwei Metern das verlassene Tor nicht traf. Die nächste Ausgleichschance vergab Ljujic (63.), bevor Cavalera mit seinem zweiten Treffer auf Zuspiel von Borchard fünf Minuten später für die Entscheidung sorgte. Danach verpassten erneut Zegai (80.) und auf der Gegenseite Schneider (75.) sowie Cavalera (77.).

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 19.10.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6713728.de_2.htm


 

TOPSPIEL Umstrittener Siegtreffer
KSV Tempo – SC Dortelweil 0:1 (0:0).
– Als der Dortelweiler Alexander Herch eine Viertelstunde vor Schluss nach einer Tätlichkeit gegen Sead Turkovic die Rote Karte sah, schöpften die Gastgeber noch einmal Hoffnung. Doch alle Bemühungen des KSV Tempo verpufften letztendlich. Vielmehr hatte Stefan Ljujic, der vier Minuten vorher schon das 1:0 markierte, noch zwei Tormöglichkeiten, scheiterte aber an Keeper Miljan Grubac (72./83.). Schon nach drei Minuten traf David Beljan nur den Pfosten. Auf der Gegenseite scheiterte Tempos Stürmer Nenad Malbasa (7.). Nach einer halben Stunde scheiterte Beljan erneut am Aluminium, als er per Freistoß die Latte traf. Eine Minute vor der Pause reklamierte Tempo vergeblich einen Foulelfmeter, als Malbasa im Strafraum zu Fall kam. Nach dem Wechsel verpasste erst Vedran Perosevic für die Gastgeber (47.), danach vergab der Dortelweiler Robin Dobios die Führung (51.). Für kurze Zeit übernahm Tempo die Initiative, doch Turkovic (67., Freistoß) und Milan Colak (69.) scheiterten. Drei Minuten später fiel das umstrittene, alles entscheidende Tor, als Ljujic eine Hereingabe von Dobios an die Latte setzte und der Ball danach nach Ansicht des Schiedsrichterassistenten hinter der Torlinie aufkam. Spieler und Verantwortliche von Tempo schworen später Stein und Bein, dass die Kugel die Linie nicht überschritten habe. «Wir haben uns in das Spiel hinein gekämpft und verdient gewonnen», resümierte aber Dortelweils Pressesprecher Elmar Stiebeler. ehr

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 12.10.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6680478.de.htm


 

SC Dortelweil – Türkgücü Frankfurt 1:0 (0:0). –Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge fiel Dortelweils Spielausschuss-Chef Martin Gunkel ein Stein vom Herzen: «Ich hoffe, dass mit diesem Sieg die Verunsicherung gewichen ist.» In einer von Zweikämpfen geprägten Begegnung erzielte Stefan Ljujic das alles entscheidende Tor bereits vier Minuten nach der Pause. Türkgücüs Co-Trainer Kamil Yilmaz war bedient: «Das war unser schlechtestes Spiel in dieser Saison. Wir haben keine Torchancen herausgespielt und alles vermissen lassen, was uns sonst auszeichnet».

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 05.10.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6642348.de_1.htm


 

DJK Bad Homburg – SC Dortelweil 5:0 (2:0). – Der Sieg der Bad Homburger in einer einseitigen Partie war hochverdient. Wenn sich die Gastgeber nicht in der letzten halben Stunde zurückgehalten hätten, wäre ein weitaus höherer Erfolg möglich gewesen. Die Treffer: 1:0 Can (7.), 2:0 Zürlür (33.), 3:0 Soldo (53., Handelfmeter), 4:0 Soldo (54.), 5:0 Can (57.).


Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 28.09.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6606711.de_2.htm

 


 

SC Dortelweil - Vatan Spor Bad Homburg 1:3 (0:2): Der Tabellenvierte präsentierte sich mit drei Toren aus fünf Chancen als das abgebrühtere und effektivere Team, während der Neuling aus Dortelweil trotz zehn guter Möglichkeiten nur einmal, nämlich bei Markus Beierles letztlich wertlosem Kopfballtor zum 1:3-Endstand, jubeln konnte (85.). Die Bad Homburger Türken, die auch das Platzverweis-Duell mit 3:1 gewannen (Sismac mit Rot, Ünal und Bilaru für Vatan Spor sowie Bilen für den SC jeweils mit Gelb-Rot), gingen durch Tolga Perison, der einen Dortelweiler Abwehrfehler nutzte, in Führung (10.), die Menderes Yasaroglu per 25-Meter-Distanzschuss (38.) und Ibrahim Üyanik, der einen Konter gegen alles nach vorne werfende Platzherren vollendete (82.), weiter ausbauten. (hei)

Quelle: Onlineausgabe der Wetterauer-Zeitung vom 18.09.2009
www.wetterauer-zeitung.de/Home/Sport/Lokalsport/Sahin-und-Schild-fuehren-Bingenheim-zum-Sieg-in-Dortelweil-Rendel-ueberrascht-Massenheim-im-Endspurt-_arid,131560_regid,3_puid,1_pageid,115.html


 

Dortelweil stürmt, aber Vatanspor schießt die Tore
Bad Vilbel. In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West unterlag der SC Dortelweil dem Mitaufsteiger Vatanspor Bad Homburg gestern 1:3 (0:2).

Perisan sorgte schon nach zehn Minuten für die Führung der Bad Homburger. Danach erspielten sich die Gastgeber Tormöglichkeiten durch Steppan (15.), Beljan (21.) und Tekle (30./32.), doch den auch den nächsten Treffer markierte Vatanspor, als Yasaroglu aus 25 Metern traf (38.). Auch nach dem Seitenwechsel machte Dortelweil Druck, doch Ljucic (60.), Beljan (63.) und Kilic (74./76.) vergaben. Bei einem der wenigen Angriffe der Gäste sorgte Uyanik mit seinem neunten Saisontor für die Entscheidung (82.). Beierle gelang per Kopf drei Minuten später nur noch die Resultatsverbesserung. «Gelb-Rot» sahen bei Vatanspor Ünal (40.) und Bilavu (89.) sowie Bilen (Dortelweil/90.+1); «Rot» sah Sisman (Vatanspor/84.) wegen Foulspiels. ehr ehr

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 18.09.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6556926.de.htm


 

FC Ober-Rosbach – SC Dortelweil 5:0 (0:0). – In der ersten Spielhälfte hielten die Gäste sehr gut mit und hatten durch Zegai sogar zweimal die Möglichkeit, in Führung zu gehen (20./29.). Nach dem Wechsel übernahmen jedoch die Ober-Rosbacher das Kommando und ließen überhaupt nichts mehr anbrennen. Hosenseidl (46.), Vasiljevic (57./60., Foulelfmeter/65.) und Witte (85.) sorgten für klare Verhältnisse. ehr

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 14.09.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6534826.de_2.htm


 

SC Dortelweil – TuS Merzhausen 2:4 (1:1). – Trotz zweifacher Dortelweiler Führung gingen die Gäste als verdienter Sieger vom Platz. «Wir haben nicht gut gespielt», kommentierte Dortelweils Pressesprecher Elmar Stiebeler die Leistung der Bad Vilbeler. In der 21. Minute parierte Merzhausens Torhüter La Terra einen Foulelfmeter von Kilic. Dem zunächst unglücklichen Schützen gelang dann nach Vorarbeit von Dobios doch noch die Führung (35.), die Charalampidis aber kurz vor dem Halbzeitpfiff ausglich (45.+2). Dobios brachte die Gastgeber erneut nach vorne (55.), doch Pancerovas erzielte eine Viertelstunde später das 2:2. Ossmann (78.) und erneut Pancerovas (90.+3) sorgten schließlich für Merzhausens Sieg.

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 07.09.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6499172.de_3.htm 


 

Erst nach 60 Minuten wird es unterhaltsam


Erst war’s ein zerfahrener Kick mit vielen Missverständnissen und keinerlei spielerischen Höhepunkten. Dann jedoch, so etwa nach einer Stunde, bewiesen beide Mannschaften, dass sie vom Fußballspielen doch etwas verstehen, und in der Schlussphase wurde es richtig unterhaltsam: 
 
Einen Sieger gab es gestern Nachmittag auf dem Nieder-Wöllstädter Sportgelände an der B3 dennoch nicht, denn das Wetterauer Gruppenliga-Derby zwischen dem gastgebenden SV Nieder-Wöllstadt und Aufsteiger SC Dortelweil endete mit einem 2:2 (0:0)-Remis. Ein Resultat, das beiden Teams alle Optionen nach vorne offen lässt, denn die Mannschaft von Nieder-Wöllstadts Trainer Andreas Pelka bleibt diese Runde nach wie vor ungeschlagen, während SCD-Spielertrainer Markus Beierle und seine Leute zum vierten Mal in Folge keine Niederlage zu quittieren brauchten.

Gleichwohl: Die Reaktionen der sportlich Verantwortlichen hätte unmittelbar nach dem Abpfiff nicht unterschiedlicher sein können. »Wir sind zufrieden, weil wir trotz erheblicher Personalsorgen mit Erfolg einem starken Kontrahenten Paroli geboten und erneut gepunktet haben«, resümierte Andreas Pelka. Markus Beierle, der als Libero fungierende Coach der Bad Vilbeler Vorstädter, sah die ganze Sache ein wenig anders: »Hakan Kilics Führungstreffer eine Minute vor dem Abpfiff hätte zum Sieg reichen müssen. Dass wir uns postwendend noch den 2:2-Ausgleich eingefangen haben, ist kaum zu fassen und erinnert an die Enkheimer Partie vor Wochenfrist«.

Halbzeit eins ließ freilich kaum erahnen, dass den rund 150 Zuschauern ein Wechselbad der Gefühle bevorstehen würde. Die Dortelweiler Gäste waren zwar bemüht, das Spiel zu machen, um vorne die Sturmspitzen Hakan Kilic und Robin Dobios in Schuss-Position zu bringen, doch Marco Will, der Nieder-Wöllstädter Keeper, brauchte seine Klasse, die er später des Öfteren zu demonstrieren verstand, kein einziges Mal abzurufen. Die für lange Zeit einzige SCD-Chance versiebte Hakan Kilic nach einem Dobios-Pass in der 24. Minute aus halblinker Position. Nieder-Wöllstadt bevorzugte notgedrungen eine etwas andere Taktik: Hinten dicht machen, und vorne auf Konter lauern, hieß die Devise. Das Resultat: Die Abwehr hielt den spärlichen Belastungen stand, aber im Angriff, wo Moritz Heinz und Dennis Mehler kaum brauchbare Bälle serviert bekamen, herrschte absolute Funkstille.

Ein Spielchen also mit wenig Unterhaltungswert - allerdings nur bis zur 58. Minute. Fidel Zegais platzierter 18-Meter-Freistoß, den SVN-Torwart Marco Will reaktionsschnell aus dem rechten Tordreieck fischte, entpuppte sich nämlich als eine Art Startschuss für rasante 32 Minuten, die folgen sollten.

Zunächst jubelten die Platzherren: Raphael de Oliveira spielte in der 60. Minute steil, Dennis Mehler verlängerte per Querpass zu Moritz Heinz, und der Nieder-Wöllstädter Angreifer vollendete aus allerdings abseitsverdächtiger Position zur Führung der »Roten«. Dortelweil schien geschockt und hatte Glück: Raphael de Oliveira (70.) und Dominik Maruyama (72.) standen dicht vor dem zweiten SVN-Goal, trafen aber nicht. Die Antwort war ein Dortelweiler Sturmlauf mit etlichen tollen Gelegenheiten.

Marco Will rettete gegen Fidel Zegai (73./Freistoß) und Robin Dobios (74./Schuss aus sechs Metern) in höchster Not, Kilic und Zegai fanden wenig später auch nicht die entscheidende Lücke, doch nach 78 Minuten war der 1:1-Ausgleich fällig: David Beljan - acht Minuten vorher für Sebastian Bunzel eingewechselt - traf per Freistoß aus 18 Metern in die Vollen. Und die Beierle-Elf drückte weiter aufs Tempo: Dobios scheiterte zum wiederholten Mal an Marco Will (80.), Hakan Kilic traf den Pfosten und Dobios mittels Nachschuss exakt den Kopf von Nieder-Wöllstadts Innenverteidiger Rachid Odjelade (88.). Dramatik pur dann in den Schlussminuten: Zunächst mit Dortelweiler Vorteilen, denn Hakan Kilic gelang per Abstauber die erstmalige SCD-Führung (89.). Der Sieg für den Aufsteiger? Mitnichten. Moritz Heinz nutzte nämlich nach Mehlers Auflage die letzte Nieder-Wöllstädter Attacke mit seinem zweiten Tagestreffer zum 2:2-Endstand.

SV Nieder-Wöllstadt: Will - Diether, El Mojahid, Odjelade, Moritz - Wittig (86. Timo Burkert), Taugner (23. Maruyama), Weber, Raphael de Oliveira - Moritz Heinz, Mehler.

SC Dortelweil: Milicevic - Beierle - Herch (46. Erkan Uslu), Tekle - Gülenc (55. Rüther), Bunzel (70. Beljan), Sven Marscheck, Zegai, Bilen - Dobios, Hakan Kilic.

Tore: 1:0 (60.) Moritz Heinz, 1:1 (78.) Beljan, 1:2 (89.) Hakan Kilic, 2:2 (90.) Moritz Heinz.

Schiedsrichter: Jakob Depta (Schlüchtern). - Zuschauer: 150.

Uwe Born

Artikel vom 02.09.2009 - 17.55 Uhr
© Wetterauer Zeitung 2009 -

www.wetterauer-zeitung.de


 

SV Nieder-Wöllstadt – SC Dortelweil 2:2 (0:0). – Die lange Zeit von starken Abwehrreihen geprägte Begegnung der beiden Wetterauer Vereine begann eigentlich erst nach einer Stunde, als Zegai das Tor der Gastgeber knapp verfehlte. Zwei Minuten später erzielte Nieder-Wöllstadts neuer Torjäger Moritz Heinz (vier Treffer) per Freistoß die Führung. Marayuma vergab elf Minuten später das 2:0. Danach hatten die Gäste durch Zegai (74.), Dobios (75.) und Kilic (76.) klare Tormöglichkeiten. Doch erst Beljan gelang der Ausgleich per Freistoß aus 25 Metern (78.). Danach hatte Dobios die Dortelweiler Führung auf dem Fuß (80.), bevor Kilic erst an den Pfosten (88.) und dann per Abstauber ins Tor traf (90.). In der ersten Minute der Nachspielzeit rettete Heinz nach Zuspiel von Mehler den Gastgebern einen Punkt.

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 31.08.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6466651.de_1.htm


 

SC Dortelweil – Germania Enkheim 1:1 (0:0). – Die Enkheimer waren in der ersten Hälfte spielbestimmend, doch Dittrich (6./18.) und Schmidt (10.) vergaben jeweils die Chance zur Führung. Nach der Pause kam Dortelweil besser ins Spiel, doch Bilen traf auch nicht (79.). Besser machte es Zegai, der mit einem Freistoß das 1:0 erzielte (85.). Winkler gelang schließlich in der vierten Minute der Nachspielzeit doch noch der Ausgleich für die Enkheimer, die aber dennoch die Spitzenposition abgeben mussten.

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 24.08.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6432056.de_1.htm


 

SC Dortelweil – Usinger TSG 2:1 (1:0). – «Eine ganz starke geschlossene Mannschaftsleistung bei einem nicht unverdienten Sieg» sah Dortelweils Pressesprecher Elmar Stiebeler. Kilic erzielte nach Zuspiel von Spielertrainer Markus Beierle die Führung für die Gastgeber (36.). Danach trafen Kilic (41.) und Teamkollege Bunzel (54.) nur die Latte. Zegai legte schließlich mit einem Freistoßtor aus 22 Metern nach (69.). Der Anschlusstreffer durch Nickel fiel erst spät (90.+1, Foulelfmeter). Danach vergab Sidgi noch den Ausgleich, als er nur die Latte traf (90.+5). Beierle sah in der Endphase «Gelb-Rot» (85.).

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 21.08.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6418456.de.htm


 

Rot-Weiss Frankfurt II – SC Dortelweil 1:3 (1:1). – «Wir hatten das Spiel ganz gut im Griff», meinte Dortelweils Pressesprecher Elmar Stiebeler. Schon früh hatte Dobios die Führung auf dem Kopf (4.), auch Bunzels Kopfball parierte der Rot-Weiss-Keeper Eisenbach (23.). Nach einer Freistoß-Hereingabe gelang Alani per Kopf die Führung der Gastgeber (42.), die der gleiche Spieler aber nur eine Minute später per Eigentor egalisierte. Nach dem Wechsel sorgte Kilic dann für die Entscheidung (54./88.). Gästespieler Sztani sah in der letzten Minute noch die Gelb-Rote Karte.

Quelle: Onlineausgabe der FNP vom 17.08.2009
www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6397094.de.htm


 

SC Dortelweil – KSV Klein-Karben II 1:2 (0:0). – In einer ausgeglichenen Partie brachte Cömertpay die Gäste nach einem Alleingang in Führung (52.), Ghebrezghi legte nach Zuspiel von Bretschneider nach (70.). Der Anschlusstreffer per Foulelfmeter durch Kilic (83.) kam indes zu spät. Dortelweils Breitenbach sah nach einer «Notbremse» noch die Rote Karte (90.+2).

http://www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6363303.de_2.htm

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